Halte für drei Atemzüge inne, sobald du die Wohnung betrittst. Lege die Hand aufs Herz, spüre Füße am Boden, benenne leise eine Sache, die gelungen ist, und eine, die du nun loslässt. Diese Mini‑Markierung trennt Rollen, dämpft Restadrenalin und öffnet Raum für echte Anwesenheit. Wiederholt geübt entsteht ein verlässlicher Übergang in dein persönliches Tempo.
Bevor du ihn öffnest, atme fünfmal bewusst aus, verlängere sanft die Ausatmung, lächle minimal. Frage dich: Hunger, Durst, Müdigkeit oder Trost? Diese halbe Minute verhindert automatische Snacks, holt dich ins Spüren und führt zu freundlicheren Entscheidungen. Manchmal ist Wasser genug, manchmal ein Apfel, manchmal eine kurze Pause. So transformierst du einen Alltagstrigger in Fürsorge.
Schreibe drei kleine Dinge auf, die heute gut waren: ein Blick, ein Satz, ein Schritt. Ergänze, was du morgen leicht beginnen kannst. Zwei Minuten genügen. Dieses Ritual verschiebt Aufmerksamkeit von Mangel auf Fülle, beruhigt, stärkt Zuversicht und macht das Einschlafen milder. Lege Stift und Zettel sichtbar bereit, damit die Hand ohne Nachdenken loslegen kann und Kontinuität wächst.