Bennen Sie innerlich fünf Dinge, die Sie sehen, vier, die Sie hören, drei, die Sie fühlen, zwei, die Sie riechen, und einen Geschmack. Variieren Sie Reihenfolgen, wenn Bedarf besteht. Bleiben Sie neugierig, statt perfekt zu sein. Diese Struktur organisiert Wahrnehmung, senkt innere Lautstärke und fördert Flexibilität. Zwei Minuten genügen, damit der Geist weniger klebt und die Prioritätenliste wieder Sinn ergibt.
Richten Sie die Augen für einige Atemzüge auf etwas Entferntes, idealerweise Himmel oder einen fernen Punkt. Weiten Sie dabei das periphere Sehen, als würden Sie den Raum freundlich umfassen. Diese visuelle Weitung reduziert Enge-Gefühl und Bildschirmfixierung. Nach zwei Minuten wirkt der Kopf klarer, Stirn weicher, und die nächste Aufgabe fühlt sich lösbarer an, selbst unter Deadline-Druck.
Schließen Sie, wenn möglich, kurz die Augen und ordnen Sie Geräusche nach Entfernung: nah, mittel, weit. Hören Sie ohne Bewertung, nur als Karte des Raums. Zwei Minuten reichen, um räumliche Sicherheit zu spüren. Dieses innere Orientieren senkt Alarmbereitschaft, vor allem bei vielen Stimmen. Danach gelingt Zuhören im Call empathischer, und eigene Beiträge treffen präziser den gemeinsamen Kern.